© Kunst im West 2011
© Kunst im West 2011
Günter Sander
Fantastischer Realismus
Vom 12. November bis zum 17. Dezember in der Galerie Kunst im West
Mit einer musikalischen Einweihung von Pfarrer Ernst Heller
Mit Günter Sander ist bei der Galerie Kunst im West vom 12. November bis zum 9. Dezember ein erfolgreicher Vertreter des zeitgenössischen phantastischen Realismus zu Gast. Von Ernst Fuchs, Rudolf Hausner und Arik Brauer inspiriert, verfolgt er heute seinen ganz eigenen Stil. Seine Spezialität sind dabei die sogenannten «Porträts mit Lebensgeschichte», die er im Auftrag namhafter Institutionen und Persönlichkeiten für die internationale Prominenz von Sepp Blatter bis hin zu Arnold Schwarzenegger schafft.
Werk
Günter Sanders Bilder erzählen Geschichten. Ihre Kraft liegt in der bis zur Perfektion inszenierten surrealen Symbolik. Einmal entschlüsselt, sprechen sie eine sowohl klare wie eingehende Sprache. Es sind Erkenntnisse, die in die Seele treffen. Zumeist von philosophisch-mythologischen Elementen und von kosmopolitischen Zukunftsvisionen geprägt. Sein Markenzeichen ist dabei die Spielkarte. Sie symbolisiert ein «selbstgesteuertes» Schicksal und verkörpert Sanders Anschauung, dass man sich die Ausgangslage seines Lebens – wie auch die Karten beim Spiel – zwar nicht selbst aussuchen, die Art und Weise der Lebens- oder der Spielgestaltung dagegen sehr wohl selbst bestimmen kann.
Sanders Werke sind insbesondere in seinem Privatatelier in Vico Morcote zu besichtigen. Schon in seinen Studienzeiten stellte er in der Galerie Studio Liefold in München aus, Galerien wie die Galerie Vallombreuse in Biarritz oder die Galerie Engadin-Press in St. Moritz folgten. Darüber hinaus vertrat er 1996 an der Artiade in Atlanta sein Heimatland Österreich. Dennoch ist er sich nicht zu schade, seine poetischen Bilder auch an Messen zu präsentieren.
Leben
Das Symbol der «Lebenskarte» trifft auch Günter Sanders Biographie. 1941 im steiermärkischen Kindberg geboren, lebt und arbeitet Günter Sander seit den frühen 80er Jahren im sonnigen Vico Morcote. Nach Abschluss der Bundesschule für angewandte Kunst in Graz, gelang ihm in den 70er-Jahren als findiger Strassenkünstler in Schwabing ein erster Durchbruch. Ein SPD-Parteimitglied wählte ihn aus, vor versammelter Presse ein Porträt Willy Brandts zu malen. Internationales Medienecho erhielt er 1994 mit dem vom Landeshauptmann Joseph Krainen in Auftrag gegebenen Porträts von Arnold Schwarzenegger. Darauf folgten bis heute zahlreiche Porträts von Prominenten aus der ganzen Welt.
Vernissage: Samstag, 12. November 2011, 12:00 bis 15:00 Uhr
Einweihung: Die Ausstellung wird von Pfarrer Ernst Heller eingeweiht
Ausführung: Der Künstler leitet persönlich in das Wesen seiner Arbeiten ein
Umtrunk: Freitag, 09. Dezember 2011, von 17:00 bis 20:00 Uhr
Porträts: Der Künstler gestaltet nach erteiltem Auftrag gerne auch Porträts von
Ausstellungsbesuchern.
Folgende Künstler werden von Kunst im West vertreten: